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  • Alexander Stannigel📖 Emoji (Open book) hat zwei Artikel geteilt: Mittwoch, 27. Mai 2020
    Kuckuckszitate — «Das Wort Idiot hätte Loriot nie verwendet» Süddeutsche Zeitung · Panorama · Gesellschaft | Mareen Linnartz · Dienstag, 26. Mai 2020
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    «‹In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen.› [Das Zitat] wird auch von Journalisten, Politikerinnen, Professoren gepostet und geteilt. Und dem Humoristen Loriot zugeschrieben. Der aber hat das nie gesagt. (...) Das Zitat [wurde] am 5. Mai erstmals auf einer Facebook-Seite Loriot zugeschrieben. (...) Es kommt aus dem spanischen Sprachraum. (...) In Italien wurde das Zitat recht schnell dem dort sehr bekannten Humoristen Totó zugeordnet. (...) Politisch starke Zitate landen bei Churchill oder Bismarck. Lustige sind eher für Mark Twain oder Bernard Shaw. Offensichtlich hat Loriot eine Autorität (...) Wobei die Kenner von ihm sagen: Das Wort ‹Idiot› hätte Loriot nie verwendet.»
    (…)
    «‹Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.› Das hat 1944 irgendein konfuser Imker Einstein zugeschrieben. Und jedes Mal, wenn Bienen sterben, taucht seitdem in irgendwelchen Artikeln dieses Zitat auf. Die Leute bedenken nicht, dass Einstein kein Biologe war und kein Prophet, sondern Physiker.»
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    «Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, lag im vergangenen Jahr daneben, als sie Albert Einstein zitierte: ‹Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.› Das hat der italienische Sozialdemokrat Matteo Renzi noch 2015 zum Zentrum einer Rede gemacht. 1988 tauchte es erstmals in einem Interview auf. Und wenn ein Zitat das erste Mal in einem Interview auftaucht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es nicht echt ist. Dann schaut man weiter (...) Es wird auch noch Papst Johannes XXIII. und einem Fürsten zugeschrieben. (...) Eigentlich [hat es] der französische Sozialist Jean Jaurès 1910 gesagt.»
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    «Offenbar bedürfen schlaue Gedanken einer Adelung durch einen prominenten Namen. (...) Ein Sponti-Spruch der 70er-Jahre war: ‹Stell dir vor, es gibt Krieg, und keiner geht hin.› (...) Seit 20 Jahren wird das Bertolt Brecht untergeschoben, der das nie gesagt hat.»
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    «‹Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte.› (...) Jahrzehntelang hat man gesucht, wo das Platon geschrieben haben könnte. Dann hat ein amerikanischer Zitatforscher herausgefunden, dass das das erste Mal 1907 in einer englischen Dissertation auftaucht. Es stimmt nicht.»
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    Zitatforschung · Falschzitate Zitatforschung · Falschzitate | Gerald Krieghofer
    «Laufend ergänzte Sammlung und Dokumentation von im deutschen Sprachraum verbreiteten Falschzitaten und Memes sowie Kuckuckszitaten, Zitaträtseln, apokryphen, problematischen, entstellten Zitaten und falsch zugeschriebenen Zitaten. nach den Regeln der Zitatforschung, mit Benützung der relevanten Nachschlagwerke und Literatur, und wo es möglich ist, mit Online-Belegen dieser Quellen.»
  • alexander-stannigel.eu Dienstag, 26. Mai 2020

    Als ich 2016 die Lap Charts und Race Graphs zu den Rennen der GTC erstellt und gepostet hatte, stand natürlich die Idee im Raum, diese auch interaktiv zu gestalten. Und zack – nur 4 Jahre später ist es soweit 😎 Emoji (Smiling face with sunglasses): Auf der Seite zur ADAC GTC-Meisterschaft 2016 habe ich für alle 8 Rennen der Saison die Rennverläufe entsprechend aufbereitet. 🖊 Emoji (Ballpoint pen)

    Leider ist nach 2016 die Datenquelle by MYLAPS versiegt. Mit der Umstellung auf Speedhive Anfang 2017 ist die entsprechende – inoffizielle 🤔 Emoji (Thinking face) – API abgeschalten worden und von der neuen Seite sind die nicht alle notwendigen Daten automatisiert extrahierbar. 😒 Emoji (Unamused face)

    Dafür habe ich die Diagramme für das 24-Stunden Kartsport-Rennen in Leipzig 2013 und das Daytona 175-Meilen Simracing-Rennen 2006 — heutzutage nennt NASCAR die entsprechende Distanz «Clash», was auch ein sehr passende Name gewesen wäre 😄 Emoji (Laughing face with smiling eyes) — neu erstellt und damit die alten Grafiken ersetzt.

    Und im Zuge dessen habe ich für die 24h Leipzig 2015 ein paar Seiten angelegt — einfach weil es das erfolgreichste Rennen für CARTteam.de in Leipzig war. 😃 Emoji (Laughing face) Naja, und natürlich weil die Timing-Daten überhaupt noch zur Verfügung standen … zumindest für die ersten 16 Teams. 🤓 Emoji (Nerd face)

  • Alexander Stannigel📖 Emoji (Open book) hat einen Artikel geteilt: Dienstag, 26. Mai 2020
    5 Kommentare
  • Alexander Stannigel🎬 Emoji (Clapper board) hat ein Video geteilt: Sonntag, 24. Mai 2020
  • Alexander Stannigel📖 Emoji (Open book) hat drei Artikel geteilt: Sonnabend, 23. Mai 2020
    Gefährdet und gefürchtet — Kinder in der Corona-Krise Süddeutsche Zeitung · Gesundheit · Covid-19 | Christina Berndt & Henrike Roßbach · Sonnabend, 23. Mai 2020
    «Während Einzelhändler, Fußballklubs oder Hoteliers in der Corona-Krise lautstark – und durchaus erfolgreich – für sich getrommelt haben, fiel es Familien bislang deutlich schwerer, ihre Interessen oben auf der Agenda der Krisenmanager zu platzieren. Nun aber haben Kinderärzte einen Teil der Lobbyarbeit für die vulnerable Gruppe der Kleinsten übernommen: In einem gemeinsamen Papier forderten unter anderem der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin am Donnerstag eine rasche Öffnung der Kitas und Schulen ‹ohne massive Einschränkungen›, also ohne Kleinstgruppen und Abstandsgebote, lediglich in festen Gruppen und Klassen.»
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    Lasst die Kinder endlich wieder teilhaben Süddeutsche Zeitung · Gesundheit · Covid-19 | Henrike Roßbach · Freitag, 22. Mai 2020
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    «Ja, die Schulen sind wieder geöffnet. Viele Grundschüler aber gehen nur einen Tag in der Woche für wenige Stunden in die Schule. Weil an den anderen Tagen gerade bei den Kleineren mitnichten echter Onlineunterricht stattfindet, ist das letztlich nur eine ziemlich klägliche Simulation von Schule, die Kindern und Eltern unverhältnismäßig viel abverlangt. Auch viele Kita-Kinder sind nach wie vor zu Hause, mittlerweile seit vielen Wochen.»
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    «Deshalb halten die Mediziner es für ausreichend, stabile Gruppen zu bilden, die sich nicht mit anderen Gruppen mischen. Die schiere Gruppengröße, derzeit ein Fixpunkt aller Schul- und Kitahygienepläne, halten sie dagegen für weniger entscheidend. Während Sachsen ein solches Modell in den Grundschulen seit dieser Woche praktiziert, gehen am anderen Ende der Lockerungsskala die Gegner einer weiteren Öffnung auf die Barrikaden.»
    (…)
    «Ein Null-Risiko-Umfeld lässt sich nirgendwo schaffen, wo gelockert wird. Besonders angestrengt sind die Versuche aber ausgerechnet in den Schulen und Kitas. Das ist nicht fair, sagt aber eine Menge über den Stellenwert, den Kinder in einer Gesellschaft haben. Die Suche nach einem anderen Weg, der vielleicht ein etwas höheres, aber immer noch kalkulierbares Risiko mit sich bringt, ist nicht verantwortungs- und rücksichtslos, sondern das genaue Gegenteil. Erwachsene bewegen sich jetzt in einem Umfeld, in dem sie sich im Biergarten treffen dürfen und es kaum erwarten können, im Sommer im Hotel ihrer Wahl einzuchecken. Es ist es höchste Zeit, auch in Kindern wieder mehr zu sehen, als ein epidemiologisches Risiko.»
    Es braucht eine Umgangsroutine mit dem Coronavirus Süddeutsche Zeitung · Kultur · Covid-19 | Nicolas Freund · Freitag, 22. Mai 2020
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    «Es scheint nun aber ein Wendepunkt erreicht zu sein, an dem das als Möglichkeit in den Raum gestellte apokalyptische Szenario einer Pandemie mit Millionen Toten, die der Staat verhindern muss, durch eine individuelle Risikokalkulation abgelöst wird. Die Verantwortung der Virus-Prävention wird immer mehr auf den Einzelnen übertragen. Einfach zu Hause bleiben genügt nicht mehr. Es wird darauf ankommen, aktiv im Alltag, im Büro und im Biergarten auf sich und andere achtzugeben.»
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    «Es gibt längst nicht mehr so viele Unsicherheitsfaktoren wie noch vor einigen Wochen. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion lässt sich schon mit einfachen und wenig invasiven Maßnahmen wie Abstand, Hygiene, Durchlüften und dem Tragen von Masken verringern. (…) Das individuelle Risiko einer Infektion ist also durch die Erfahrungen der letzten Wochen durchaus kalkulierbar geworden, so wie auch der Umgang mit den Gefahren des Straßenverkehrs oder die Verhinderung der Ansteckung mit anderen Krankheiten gelernt worden ist. So wurden zum Beispiel […] durch Verhütungsmethoden bei sexuellen Kontakten gesamtgesellschaftliche Präventionsmaßnahmen getroffen. Sexuelle Kontakte wurden nicht eingeschränkt, sondern die Verantwortung muss je individuell getragen werden – für sich und für andere.»
    (…)
Wappen des Vogtlandes mit Barockschild
Heute:
Sonnabend, 30. Mai 2020 11:52
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Letzte Änderung:
Mittwoch, 27. Mai 2020 18:20
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