«Champcar.nl wird heute den deutschen Teil ihrer Internetseite starten. In Zusammenarbeit mit ChampCarFrontEurope.com (CCFE) will man nicht nur den holländischen sondern auch den deutschen Motorsportfans Champ Car Informationen und News aus erster Hand bieten. In diesem Zusammenhang wird es eine Reihe von Neuerungen auf der bestehenden Seite geben.»
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«Eine wichtige Neuerung wird der neue Name der Website werden. Dieser wird den internationalen Charakter dieses Projektes weiter hervorheben. ‹Wir werden den neuen Namen zu Beginn der Saison 2007 im Champcar Paddock in Las Vegas veröffentlichen,› so Straver weiter. ‹Außerdem sind wir dabei, eine englische Ausgabe unserer Website zu veröffentlichen.»
«A.J. Allmendinger siegte in einem Vier-Runden-Zielsprint nach einer roten Flagge vor Bruno Junquiera und Sebastien Bourdais.»
«Die rote Flagge wurde durch einen schweren Unfall von Katherine Legge ausgelöst, den sie aber unverletzt überstand.»
«In der Meisterschaft kam Allmendinger Bourdais zwar etwas näher, aber der Titel dürfte bereits vergeben sein.»
«Bourdais dominierte das Rennen lange Zeit, wurde aber durch einige Cautions immer wieder ausgebremst und dessen zum Teil 30-Sekunden-Vorsprung eingedampft. Junqueira kämpfte sich nach einem unverschuldeten Dreher zu Beginn des Rennens wieder nach vorn. Am Ende jedoch behielt Allmendinger die Oberhand und feierte seinen bereits fünften Saisonsieg.»
«Für den Schockmoment des Rennens sorgte Katherine Legge, der in Runde 46 ausgangs des ‹Karusell› der Heckflügel brach. Im direkt folgenden schnellen Rechtsknick ‹Kink› lies ihr der Wagen keine Chance zur Korrektur und flog mit voller Geschwindig in die seitliche Streckenbegrenzung. Das Champ Car-Safety-Team konnte die junge Britin unverletzt aus dem bis auf die Überlebenszelle völlig zerstörten Chassis bergen. Legge konnte selbstständig, den Zuschauern zulächelnd und -winkend, zum Medizin-Check gehen.»
«Vierter in einem auch sonst actionreichen Rennen wurde Legges Teamkollege Oriol Servia vor Justin Wilson, der alle Titelhoffnungen endgültig begraben kann. Polesitter Dan Clarke erreichte am Ende Platz 6 vor Charles Zwolsman, die beide letztendlich ihre tollen Startpositionen nicht ganz umsetzen konnten. Die Top-Ten schließen Andrew Ranger, Jan Heylen und Paul Tracy ab.»
«Ein verregnetes Qualifying am heutigen Sonnabend in Elkhart Lake sorgte dafür, dass Dan Clarkes Bestzeit vom Freitag nie in Gefahr war. Damit konnte sich der junge britische Rookie seine erste Pole Position in der Champ Car World Series sichern. Bester Qualifyier auf nasser Strecke heute war der Meisterschaftsführende Sebastien Bourdais in 2:06.460 vor Verfolger Justin Wilson (2:06.994) und Will Power (2:07.683).»
«Dan Clarke und Sebastien Bourdais bilden damit am Sonntag die erste Startreihe zum Champ Car Grand Prix of Road America. Bourdais' Bestzeit heute war dabei allerdings über 11 Sekunden langsamer als Clarkes Zeit von gestern. Im Gegensatz zu gestern regnete es die erste Hälfte des Qualifyings noch und eine halbwegs trockene Ideallinie konnte sich so natürlich nicht bilden.»
«Vierter im heutigen, für die Startaufstellung allerdings bis auf Bourdais' Bestzeit bedeutungslosen Qualifying, wurde A.J. Allmendinger vor den Kanadiern Paul Tracy und Alex Tagliani. Der gestrige zweite Charles Zwolsman kam heute über Platz 11 nicht hinaus während Polesitter Clarke und Bruno Junqueira keine einzige gezeitete Runde drehten.»
«Hinter Clarke und Bourdais bilden morgen Zwolsman und Tagliani die zweite Startreihe. Dahinter gehen Allmendinger und Wilson aus Reihe drei ins Rennen vor Power und Katherine Legge in Reihe vier. Die Top Ten schließen morgen beim Start Andrew Ranger und Junqueira ab. Der Kolumbianer Juan Caceres wird sein erstes Champ Car-Rennen vom letzten Startplatz aus angehen.»
«‹Speedy› Dan Clarke machte aus den wechselhaften Wetter-Bedingungen auf der Road America das Beste und sicherte sich mit einer Zeit von 1:55.123 im 1. Qualifying am Freitag die Provisional Pole-Position. Der Rookie führt damit erstmals das Qualifying-Klassement an, erhält einen Zusatzpunkt in der Meisterschaft und startet am Sonntag aus der ersten Startreihe. Platz 2 erreichte ebenfalls ein Rookie: Charles Zwolsman in 1:55.599 vor Alex Tagliani (1:57.517). Champion und Meisterschaftsführender Sebastien Bourdais (1:58.945) wurde fünfter hinter A.J. Allmendinger (1:58.507).»
«Nachdem die zu Begin nasse Strecke gegen Ende der Session auf der Ideallinie abtrocknete, setzte der Brite auf volles Risiko und ging auf Trockenreifen raus, was sich am Ende für ihn auszahlte. Es ist Dan Clarkes erste Champ Car-Pole seiner Karriere. Direkt im Schlepptau tat es ihm Charles Zwolsman gleich, der mit dem zweiten Platz ebenso seine Karriere-Bestleistung erzielte. Der Niederländer lag am Ende eine halbe Sekunde hinter dem Briten.»
«Alex Tagliani lag als dritter bereits über 2 Sekunden hinter Clarke zurück, seinerseits aber eine 1 Sekunde vor A.J. Allmendinger. Eine weitere halbe Sekunde zurück lag am Ende Sebadtien Bourdais, der sich dieses Wochenende bereits seinen dritten Titel in Serie sichern kann, wenn er Allmendinger und Justin Wilson, der knapp hinter Bourdais lag, dieses Wochenende um mehr als 8 Punkte distanzieren kann.»
«Paul Tracy, der das Klassement im ersten Freien Training auf völlig nasser Strecke noch anführte, wurde lediglich Elfter.»
«Der neue DP01-Champ Car hatte die letzten der 2.500 Testmeilen an einem schwülen Freitag in Sebring abgespult, als Fahrer Roberto Moreno feststellte, dass das Chassis der nächsten Generation noch einen finalen Test zu absolvieren hatte: ‹Wenn du ein Rennen gewinnst, gibt es noch eine Sache, die dein Auto können muss,› grinste Moreno.»
«Nachdem das Testteam grünes Licht gab, erhielt Moreno noch zwei letzte Gallonen (ca. 7,6 Liter) Methanol und startete direkt aus dem Service-Bereich, sprintete zum Ende der Boxengasse, drehte die ersten Sieger-Donuts im neuen DP01-Champ Car und schloss damit die dreichwöchigen Tests auf dem Short Circuit des Sebring International Raceway ab. Dabei wurde jede Komponente auf Herz und Nieren überprüft, um die Zuverlässigkeit des Panoz zu testen, bevor er an die Teams ausgeliefert wird.»
«‹Das Auto hat sich genau so verhalten, wie wir das erwarteten, als wir den Testablauf entwarfen,› sagte Champ Car Technical Director Scot Elkins. ‹Wir haben es wirklich hart getestet und einiges gemacht, was die Teams nicht tun werden. Wir wollten sicherstellen, dass wir den Teams ein Auto geben, in das sie Vertrauen haben, und ich glaube, dass uns das gelungen ist.›»
«Zum Ende des ersten Tests des neuen 2007er Champ Cars, des DP01 von Panoz, auf einer Rennstrecke versuchte die Testcrew nun einmal, die Grenzen des neuen Chassis auszuloten. Auf dem Sebring International Raceway legte man am Mittwoch noch einmal 327 Meilen zurück, nachdem man am Dienstag aussetze, weil ein Teil ausgewechselt werden musste, dass den vorrangegangenen langen Tests Tribut zollte.»
«‹Wir hatten ein Problem mit einer Komponente des Getriebes gestern, aber es war ein Teil, dass wir viermal seiner normalen Lebensdauer beanspruchten, › sagte der Technische Direktor von Champ Car, Scot Elkins. ‹Das ist das ganze Idee der Tests: Wir wollen ein haltbares Produkt für unsere Teams garantieren, also bringen wir das Auto an seine Grenzen, so dass die Teams dies nicht tun müssen.›»
«Am Mittwoch war es auch erstmals Mitgliedern von Champ Car-Teams erlaubt, die DP01-Tests zu verfolgen. CTE/HVM, Forsythe, Newman/Haas, Dale Coyne und PCM Racing nutzen diese Möglichkeit aus erster Hand zu erfahren, was das neue Auto kann.»
«James Hinchcliffe, derzeit in bei Atlantics unterwegs, wird zum Saisonstart der neuen A1GP-Saison im Herbst für das Team Canada an der Start gehen, da Stammfahrer Sean McIntosh noch in der World Series by Renault verpflichtet sein wird.»
«Hinchcliffe (Kanada, Rookie) ist vor dem letzten Rennen der Champ Car Atlantic-Serie 8. in der Gesamtwertung mit 99 Punkten Rückstand auf den Führenden Simon Pagenaud (Frankreich, Rookie) und konnte für Forsythe Championship Racing das Rennen in Portland gewinnen und zwei weitere Podiumsplatzierungen in Long Beach und Montreal herausfahren.»
«‹Ich kann nur sagen, dass es eine Ehre ist, dein Land zu vertreten und A1GP gibt mir die fantastische Möglichkeit dies im Motorsport zu tun,› so Hinchcliffe. ‹Ich freute mich riesig, dass man mir die Möglichkeit gab, im Juli für das A1GP-Team zu testen, und dann gingen wir vor einigen Wochen nach Siverstone und sahen bei den offiziellen Pre-Season-Tests richtig gut aus.›»
«Das Team RuSPORT wird zum Champ Car-Lauf auf der Road America in Elkhart Lake, Wisconsin, wie schon in den Rennen zuvor mit nur einem Wagen antreten. Das Cockpit von Christiano da Matta, der bei Testfahrten dort mit einem Rotwild zusammenstieß, bleibt damit weiter unbesetzt. Mit dieser Entscheidung sind auch Gerüchte vorerst vom Tisch, die Dario Franchitti am Steuer der #10 sahen.»
«‹Nachdem wir alle machbaren Optionen untersuchten, haben wir entschieden, dass es für RuSPORT am Besten ist, nur mit einem Auto in Road America teilzunehmen›, sagte Jeremy Dale, Präsident von RuSPORT. ‹Es war eine sehr schwierige Entscheidung, aber wir glauben, dass es die richtige war. Wir werden uns weiter auf Christiano da Mattas Gesundung, seine Familie und unsere Bemühungen konzentrieren, Justin Wilson zu so vielen Siegen wie möglich für den Rest der Saison zu verhelfen.›»
«Damit werden auch in Elkhart Lake vorrausichtlich lediglich 17 Champ Cars am Rennen teilnehmen.»
«Tyler Tadevic, Team Director von Pacific Coast Motorsports (PCM Racing) gab bekannt, dass das neue Champ Car-Team nicht bis zur Auslieferung des neuen Chassis, des DP01 von Panoz, warten wird, um seine Fahrer, Ryan Dalziel (Schottland) und Alex Figge (USA), testen zu lassen.»
«Beide Fahrer sind zwar mehrere Jahre in der Atlantic-Serie gefahren, aber in die Champ Car-Serie haben sie es, bis auf einen Gaststart von Ryan Dalziel in Toronto letztes Jahr, bisher nicht geschafft. Daher will Tadevic ihnen ausreichend Möglichkeit geben, wieder einen Formelwagen zu fahren. Tadevic hat dazu ein paar Lolas von Paul Gentilozzi (Rocketsports Racing) gekauft um Dalziel und Figge wenigstens 1.200 bis 1.500 Meilen Champ Car-Erfahrung zu geben.»
«Tadevic erklärte auch, dass das Grand-Am-Program von PCM Racing 2007 auf die Langstrecken-Rennen beschränkt werden könnte. Man hat sich bisher lediglich das 24-Stunden-Rennen in Daytona, das 9-Stunden-Rennen in Utah und das 6-Stunden-Rennen in Watkins Glen fest vorgenommen.»
«Was die Sponsoren auf den beiden Champ Cars nächstes Jahr sein werden, lies Tadevic weiter offen, man befinde sich aber in Verhandlungen mit den aktuellen und auch mit neuen Sponsoren. Er schloss nicht auf, dass man die vom Grand-Am-Projekt bekannten Sponsoren, darunter ‹Playboy› und ‹Vonage› nächstes Jahr auch bei den Champ Cars wiedersehen könnte. In den nächsten 60 Tagen will PCM Racing bekannt geben, wer schlussendlich die Sponsoren sein werden.»