«Abt was disqualified from the virtual Berlin E-Prix and fined €10,000 after he was found to have let professional Esports sim racer Lorenz Hoerzing take his place.»
«Although Audi has formally ‹suspended› Abt over the stunt, Motorsport.com understands he will lose his FE drive.»
Alexander Stannigel — hat einen Artikel geteilt:Dienstag, 28. April 2020
#136
Also dass die Studienlage zur Verbreitung von SARS-CoV-2 so dünn ist…
Gerade wenn man die sozialen Folgen bedenkt, dass gerade
Jedes fünfte Kind völlig abgehängt wird [1][2]
Hilfsorganisationen in Arbeit gerade ziemlich eingeschränkt sind [3]
Elternteile durch die Kinderbetreuung ein Drittel weniger Einkommen haben… [4]
… oder seit Wochen durch die Doppelaufgabe Homeoffice und Kinderbetreuung/Homeschooling weit über der Belastungsgrenze sind [5][6]
und kaum schnelle Besserung in Sicht ist – weder durch Kita- und Schulöffnungen, noch durch Aufstockung der staatlichen Unterstützung und gesetzliche Vorgaben.
«Für die Behauptung, dass Kinder das Virus SARS-CoV-2 stark verbreiten, würden Kitas und Schulen wieder öffnen, gibt es bislang keine ausreichende wissenschaftliche Grundlage. Im Gegenteil. […] Dass Kinder nicht nur deutlich weniger als Erwachsene gefährdet sind, an Covid-19 zu erkranken, sondern sich möglicherweise auch seltener infizieren und deshalb auch nicht zu einer übermäßigen Verbreitung des Virus beitragen können, zeigen auch andere Studien. Doch diese haben in Deutschland bislang leider kaum Beachtung gefunden.»
(…)
«In den Studien, die bislang vorliegen, war der weit überwiegende Übertragungsweg der von Erwachsenen auf Kinder und nicht umgekehrt. Für die Übertragung von Kindern auf Kinder liegt hingegen bislang keine ausreichend valide Evidenz vor. [Ein solcher Übertragungsweg ist nicht ausgeschlossen], doch er scheint deutlich weniger wahrscheinlich als der umgekehrte Weg.»
(…)
«Vieldiskutiert wurde in Deutschland auch eine Studie zweier Ökonomen des Institutes für die Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn [&hellip]. Sie dient in der bisherigen Debatte als wichtige Argumentationsbasis dafür, Enkelkinder von ihren Großeltern fernzuhalten. Doch zu minderjährigen Kindern im Haushalt enthält und überprüft die Studie gar keine Daten.»
(…)
«Nach den Daten, die bisher vorliegen, müssen wohl eher die Erwachsenen aufpassen, dass sie die Ältesten nicht anstecken.»
«Im DFB-Pokal-Finale der Saison 1998/99 siegt Werder Bremen nach einem harten Pokal-Fight gegen den Titelverteidiger und haushohen Favoriten aus München im Elfmeterschießen. Sehen Sie die komplette Begegnung mit dem Originalkommentar von Gerd Rubenbauer noch einmal.»
Dann ist es doch kein Wunder, dass die Fußball-Bundesliga überlegt, ob die pro Spieltag notwendigen knapp 2.000 Tests nicht übrig sein könnten?
Andererseits hat das RKI im Januar auch einfache Tests bei Einreisenden für nicht notwendig gehalten — was das SARS-erfahrene/leidgeprüfte Taiwan bereits seit Anfang Januar getan hat. #TBT
«Rund 20 000 Tests insgesamt bei Profis und Betreuern sollen an den noch ausstehenden neun Saisonspieltagen sicherstellen, dass alle gesund sind.»
(…)
«Das Robert-Koch-Institut (RKI) stellte sich am Dienstag jedenfalls gegen die Pläne. ‹Ich denke, man sollte die Tests dort anwenden, wo es medizinisch sinnvoll ist›, sagte Vizepräsident Lars Schaade bei einer Pressekonferenz: ‹Ich sehe nicht, warum bestimmte Bevölkerungsgruppen (…) routinemäßig gescreent werden sollen.›»
(…)
«In der Tat teilt der Verband der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) mit, dass die bei ihm organisierten Labore in der vergangenen Woche Kapazitäten für 550 000 Tests gehabt hätten, aber nur 260 000 durchgeführt worden seien. In der laufenden Woche seien die Kapazitäten sogar auf zirka 640 000 angestiegen. Und die Gesamtzahl der wöchentlich möglichen Tests soll demnächst sogar in den siebenstelligen Bereich steigen.»
(…)
«Vertreter von Sozialverbänden verweisen darauf, dass nicht einmal die Vertreter ihrer Berufsgruppen regelmäßig auf das Virus überprüft würden, sondern nur bei konkretem Verdacht. Weder in Alten- oder Pflegeheimen noch bei Lehrern wird regelmäßig getestet.»
«Das Bundesgesundheitsministerium und das für die Lagebewertung maßgebliche Robert Koch-Institut aber sehen zumindest in Deutschland keinen Grund zur Panik. Obwohl […] die Möglichkeit bestehe, dass Erkrankte nach Deutschland einreisen, sagt der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler: ‹Allerdings ist die Übertragungsrate nicht kontinuierlich, nach dem jetzigen Wissensstand. Wir gehen also davon aus, dass nur wenige Menschen von anderen Menschen angesteckt werden können.›»
(…)
«[Der Berliner Virologe Christian] Drosten hält es ‹für nicht sehr effizient›, sollte Deutschland ‹jetzt eine Einreisewarnung für China› aussprechen oder ‹Fieberkontrollen an Flughäfen› vornehmen.»
Alexander Stannigel — hat einen Artikel geteilt:Dienstag, 21. April 2020
#133
Dass die seit 2013 vorliegenden Pandemierisikostudien des RKI [1] ignoriert wurden – Fehlenschätzung
Dass die schnellen Reaktionen Taiwans [2] (oder auch Südkoreas) ignoriert wurden – Folgefehler
Dass dann erstmal ein Lockdown gefahren werden muss, obwohl die Datenlage unklar ist [3] – Notwendig
Dass bundesweite Studien zur tatsächlichen #Covid19-Verbreitung erst Mitte Mai starten sollen und damit frühestens Anfang Juni erstmals eine klare Datenlagen vorliegt [6], obwohl die ungenutzten [7] und weiter ausgebauten Testkapazitäten [8] es doch eigentlich schon länger hergeben – D.h. in den nächsten 1½ Monaten werden eher weniger als mehr Schritte Richtung Aufhebung des Lockdowns gegangen?
Dass das ursprüngliche europäische Projekt zum #Covid19-Tracing gerade zum Überwachungsinstrument ausgebaut und mit Vorsatz und dem später vorgeschobenen Vorwand Datenschutz gegen die Wand gefahren wird [4][5] – Immerhin haben die Fachleute ein eigenes Projekt aufgesetzt
Gibt's eigentlich eine Statistik, wieviele Eltern gerade ihren Jahresurlaub verpulvern, weil die von der Politik empfohlenen «flexiblen & pragmatischen Lösungen» mit den Arbeitgebern nicht gefunden werden bzw. zeitlich nicht umsetzbar sind?
«So nimmt die Zahl der vom RKI angegebenen Neuinfektionen seit dem 18. März – also seit gut einem Monat – ab. Zur Einordnung: Am 9. März wurden in vielen Bundesländern Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmer untersagt. Am 16. März verständigten sich Bund und Länder zu gemeinsamen Leitlinien gegen die Ausbreitung; der Beginn des Lockdowns. Kaum überraschend ist, dass auch die vom RKI geschätzte Reproduktionsrate, also der Faktor, wie viele weitere Menschen ein Infizierter ansteckt, seit Beginn der Maßnahmen rückläufig ist. (…) die Krankheit geht also laut RKI klar zurück.»
(…)
«Symptomfreie und nur leicht erkältete Patienten lassen sich in der Regel nicht auf das Virus testen. Somit kann man von der RKI-Zahl der ‹bestätigten Fälle› auch nicht seriös auf die Zahl der Infektionen oder Neuinfektionen schließen. Man kann anhand der Testergebnisse bestenfalls schätzen, wie hoch die Zahl der Infektionen sein kann. Daraus dann auch noch bei einer schwankenden Zahl von Tests mögliche Entwicklungen herauslesen zu wollen, ist jedoch ein höchst unsicheres Unterfangen. (…) Bis zur ‹Herdenimmunität› [ist es] noch ein extrem langer Weg, wie nicht zuletzt die Feldstudien aus Heinsberg belegen, die selbst im extrem betroffenen Ort Gangelt nur eine Infektionsrate von 15% feststellen konnten.»
(…)
«[Es] wären endlich möglichst große und vor allem repräsentative Studien zu den Infiziertenzahlen und den Dunkelziffern nötig, aus denen man mit angemessenem materiellen Aufwand eine Monitoring-Dauerstudie machen könnte, mit der man die „echten“ Infiziertenzahlen möglichst präzise und zeitsensitiv abbilden könnte. Zumindest der erste Teil dieser Aufgabe ist nun vom RKI auch konkret geplant – absolut unverständlich ist jedoch, warum die ‹bundesweite bevölkerungsrepräsentative seroepidemiologische Studie› nicht schon vor Wochen veranlasst wurde, sondern erst Mitte Mai beginnen und erst im Juni erste Ergebnisse liefern soll. Das heißt nämlich auch, dass die Politik bis in den Sommer hinein im Nebel stochern und sich bei der Bewertung wohl oder übel nicht auf harte Zahlen, sondern auf die Ratschläge von ‹Experten› verlassen muss, deren Kompetenz und Unabhängigkeit zweifelhaft ist, wie die Empfehlungen der Leopoldina zeigen.»
Und wie machen das eigentlich die #Schweden in ihrer Statistik, dass am Wochenende und an Feiertagen die #Covid19-Sterbeziffern signifikant niedriger liegen als unter der Woche. Das ist doch verblüffend!