Beiträge Alexander Stannigel Seite 11
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Alexander Stannigel Dienstag, 17. September 2002#43Der Schotte siegte nach 211 Runden auf dem südenglischen Oval bei Corby nahe London vor Championship-Leader Christiano da Matta und dem Patrick Carpentier. Der lange Zeit Führende Schwede Kenny Bräck fiel aufgrund eines miserablen letzten Boxenstopps auf Rang 8 zurück.
Gleich in seinem ersten CART-Rennen überhaupt übernahm Darren Manning vom Team St. George, dass nur in Rockingham startete, für ein paar Runden die Spitze. Der Meisterschaftszweite Bruno Junqueira wurde fünfter hinter Oriol Servia. Jimmy Vasser erzielte mit der schnellsten Rennrunde von 25.217 Sekunden (339.801 km/h) einen neuen Streckenrekord.
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Alexander Stannigel Sonntag, 15. September 2002#42Nachdem die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF sowie die privaten Sendestationen RTL und SAT.1 eine gemeinsame Linie gefunden hatten und jedes Detail mit den Medienberatern der Spitzenkandidaten der beiden großen Volksparteien SPD und CDU/CSU abgesprochen wurde, war es am 25. August 2002 n.Chr. soweit: Das erste TV-Duell zweier Kanzlerkandidaten in Deutschland:
Und Ede Stoiber grinste Gerd Schröder mit der herzerwärmenden Ausstrahlung eines tiefgefrorenen Fischstäbchens in Grund und Boden. Bei der Beantwortung der Fragen sah das schon anders aus. Während Eddie bei Themen, in denen er vorbereitet war relativ sturzfrei sprechen konnte, folgte auf unerwartete Fragen ein "äh..." auf dem anderen. Und mit der Frage nach der Bedeutung der Kanzlergattin, zeigte sich sein "christ-demokratisch/soziales" Denken: "Frauen an den Herd!" war seine Botschaft. Gerd trat mehr Staatsmännisch auf und geriet gegen den äußerst aggressiven Eddie etwas in die Defensive wirkte aber mehr als souverän.
Fazit: Zwei Sieger.
Die beiden Moderatoren Peter Klöppel (RTL) und Peter Limburg (SAT.1) gaben sich größte Mühe, ein spannendes Duell zu erreichen, aber es war nun mal das erste dieser Art und so taten sich die beiden doch recht schwer. Anders sah das in der zweiten Auflage bei den ARD und ZDF mit Sabine Christiansen und Maybrit Illner aus, die wissen, wie man mit Polit-Profis umspringt und sie aus der Reserve lockt. Und war das Duell am 8. September 2002 auch wesentlich besser, als zwei Wochen vorher.
Diesmal ging nicht nur Stoiber in die Offensive, auch Gerd zeigte sich sehr angriffslustig und brachte Ede mehrmals ins Straucheln. Überrascht von des Kanzlers Breitseiten geriet er auch immer mehr ins Stocken. Und er schien auch ziemlich einfallslos, was das Kontern anging: Immer wieder "Wir machen das besser!" Aber "Wie" er das anstellen möchte hat er in keiner Silber erwähnt. Gerd hingegen hat eindeutig Konzepte vorgelegt und eine klare Linie gezeigt, während Eddie vor allem beim Thema Irak dermaßen rumeierte, dass es fast schon peinlich war. Und egal, was die überaus engagierten Moderatorinnen fragten, der Alpenzombie schaffte es immer wieder mehr oder weniger den Bogen zu spannen (eher weniger) und auf die Arbeitslosigkeit zu kommen und den dort Kanzler zu attackieren, es war wohl seine einzige Schwachstelle. Aufgrund der aktiveren Beteiligung der beiden Moderatorinnen gelang auch ein direkteres Duell, bei dem sich die Kandidaten direkt attackierten, was Gerd viel besser lag als Ede und ihm auch viel mehr Spaß zu machen schien, als vor zwei Wochen, wo er regelrecht gelangweilt schien. Aber so wirkte er wesentlich motivierter.
Fazit: Eindeutiger Sieg für Gerd Schröder!
Das TV-Duell hat sich für mich als sehr sinnvoll erwiesen, weil der Zuschauer unterschwellig auch aufgefordert wurde, wählen zu gehen. Vor allem auch durch die Ausstrahlung auf zwei privaten Sendern, ist es imho auch möglich, dadurch die Wahlbeteiligung zu heben und die Zuschauerzahlen von 15 (I) bzw. 15,6 Millionen (II) Menschen vor den Fernsehern spricht eine sehr deutliche und erfreuliche Sprache. Ich stimme mit beiden Kandidaten überein: Das sollte man in 4 Jahren wiederholen!
...und die Abwesenheit von Witzigmann Guido Westerwelle hat dem Ganzen überhaupt keinen Abbruch getan.
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Alexander Stannigel Sonnabend, 14. September 2002#41Zur Flutkatastrophe nördlich und nordöstlich von hier muss ich wirklich nichts mehr sagen. Aber die Bilder waren schon Wahnsinn: Im Zwinger, indem schon so oft selber herumspaziert ist, konnte man jetzt Marathonschwimmen veranstalten und die Elbe, die sonst immer so dahinplätscherte und die Dampfschiffer immer zur Verzweiflung trieb, weil der Wasserstand immer niedriger wurde, sollte jetzt dieses Ungetüm sein?
Erstaunlich ist auch eines: Das bereits die zweite sogenannte Jahrhundertflut in 5 (in Worten: FÜNF) Jahren! Also das zeigt ziemlich deutlich, dass man sich doch auch mal um Klimapolitik kümmern sollte. Dass die Union sofort "Unverschämt! Gehört nicht in'n Wahlkampf!" ruft, ist nur allzu verständlich, schließlich hat Eddie in seinem Kompetenzkollektiv 0 (in Worten: keinen einzigen) Umweltexperten. Die Regierung hat dafür gleich 'ne ganze Partei. Also: Mund halten!
Schwach find' ich nur, wie die CDU jetzt die Auszahlungen der Hilfsgelder zu Wahlkampfaktionen nutzt. Nachdem die sächsische Staatsregierung Regierung um Ministerpräsident Milbradt (CDU) zunächst die Bundesregierung beschuldigte, versprochene Hilfsgelder nicht ausgezahlt zu haben, stellten Bundeskanzler Schröder (SPD), Finanzminister Eichel (SPD) und Wirtschaftsminister Müller klar, dass das Geld längst überwiesen sei. Und schließlich räumte auch die sächsische Regierung den eigenen "Fehler" ein – man hat 17 Millionen Euro nicht rechtzeitig abgerufen. Auch in Bayern (CSU-regiert) gab es ähnliche Situationen, während in Sachsen-Anhalt und Brandenburg (SPD bzw. Große Koalition) alle Gelder unverzüglich angenommen wurden.
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Alexander Stannigel Freitag, 9. August 2002#40Der 58-jährige Franke soll im so genannten Kompetenzteam den Bereich Innere Sicherheit abdecken. Stoiber erklärte dazu: "Seit 14 Jahren sorgt Günther Beckstein mit großem Erfolg für die Sicherheit in Bayern." Sein Konzept sei Null Toleranz gegenüber jeglicher Form von Gewalt und Kriminalität.
Meine Meinung: Ein Grund mehr, diese Gurkentruppe nicht zu wählen. Mich wundert's ja, dass die nicht noch den Glos und das CDU-Generalsekret Meyer ins "kompetente" Team des Stoiber gehievt haben.
Übrigens: In der Zeitung stand ein Interessanter Artikel über Wirtschaftsspezi Lothar Späth, der ja unter Stoiber Superminister für alles mögliche werden soll. Der Autor Bolko Hoffmann ist zwar auch nicht der Weißheit letzter Schluss, doch die Fakten sind interessant N/A ich werde versuchen, ihn bald mal hier online zu stellen.Permalink: alexander-stannigel.eu -
Alexander Stannigel Sonntag, 4. August 2002#39Mit 10x Gold, 7x Silber, 5x Bronze stellte man das erfolgreichste Team der Meisterschaften. Dabei avancierte vor allem Franzi van Almsick wieder zum Publikumsliebling. Nachdem nach den Olympischen Spielen von vielen schon abgeschrieben wurde, feierte sie ein beeindruckendes Comeback mit 5x Gold. Aber auch die anderen Teilnehmer wussten zu Überzeugen, so gewannen man allein die Staffeln 4x Gold.
Parallel dazu fand auch die EM der Wasserspringer statt, die nicht minder erfolgreich verlief – 5x Gold.
Jedoch entsprechend werden halt auch die Erwartungen für Olympia in Athen sein...aber bis dahin is ja noch 'ne Weile.
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Alexander Stannigel Donnerstag, 1. August 2002#38Unter den Interessenten befindet sich auch ein Bieterkonsortium aus den drei Verlagen Axel Springer, Heinrich Bauer und Spiegel sowie der HypoVereinsbank. Die Liste reicht darüber hinaus vom französischen Fernsehsender TF1 über US-Filmstudios bis zum aus Ägypten stammenden Milliardär Haim Saban. Zuvor hatte in München die erste Gläubigerversammlung der KirchMedia stattgefunden. Bei dem nicht-öffentlichen Treffen ließen sich etwa 300 Teilnehmer von Insolvenzverwalter Michael Jaffé einen Überblick über die aktuelle Lage der KirchMedia geben.
Insgesamt hätten die Gläubiger rund 8,5 Milliarden Euro an Forderungen geltend gemacht, teilte KirchMedia mit. Diese Zahl lasse aber keinen Rückschluss auf die tatsächlich anzuerkennenden Ansprüche zu. Den Umsatz für das vergangene Jahr bezifferte das Unternehmen auf 1,35 Milliarden Euro, den Verlust auf 2,174 Milliarden Euro. Bank- und Lizenzverbindlichkeiten wurden mit 2,7 Milliarden Euro angegeben.
Das Münchner Amtsgericht eröffnete unterdessen das Insolvenzverfahren über das Vermögen der KirchPayTV. Das Gericht bestellte den Münchner Anwalt Joseph Füchsl zum Insolvenzverwalter, der die Funktion bisher vorläufig innehatte. Der Abosender Premiere ist bislang nicht unmittelbar von dem Insolvenzverfahren seiner Muttergesellschaft betroffen.
Meine Meinung: Super: "KirchMedia für 2,6 Milliarden! Schlagen Sie zu meine Damen und Herren, so günstig kommen Sie nie wieder an einen Medien-Riesen!"
Wow, was so ein Pleitekonzern auf einmal noch wert ist... wenn man bedenkt, dass diverse Telekomunternehmen für 1 UMTS-Lizenz haben 16,6 Mrd. € haben springen lassen. Warum schlagen die nicht zu und steigen groß ins Filmgeschäft ein? Wäre doch was für Vodafone, die haben doch zuviel Geld übrig.
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Alexander Stannigel Mittwoch, 31. Juli 2002#37Gysis Schritt hat für Spekulationen gesorgt: Unter anderem war ihm Amtsmüdigkeit als eigentliche Ursache für den Rückzug aus der Politik vorgeworfen worden. Unions-Fraktionschef Friedrich Merz hatte neue Stasi-Enthüllungen als Ursache ins Spiel gebracht. Dazu sagte Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), es hätten sich bei den Senatsmitgliedern keine Hinweise auf frühere Stasi-Tätigkeiten ergeben. Im Falle Gysis habe es eine zusätzliche, intensive Recherche gegeben. Gysi, der eine Tätigkeit für die Stasi bestreitet, war im Laufe seiner Karriere wiederholt mit dem Vorwurf konfrontiert worden, ihm konnte aber nie etwas in der Richtung nachgewiesen werden.
Er hat Vermutungen zurückgewiesen, dass er nur eine passende Gelegenheit gesucht habe, um aus dem Amt auszuscheiden. Die Freiflugaffäre sei nicht seine "Traumvariante" gewesen. Die Fehler habe er ganz allein gemacht und laste sie nicht etwa der "Bild"-Zeitung an. "Diesen Fehler konnte ich mir nicht erlauben", sagte Gysi. Der Rücktritt sei ihm nicht leicht gefallen. Er betonte, dass ihm die Tätigkeit als Wirtschaftssenator "Spaß" gemacht habe.
Meine Meinung: Völlig überzogene Reaktion, genau wie beim Grünen Cem Özdemir! Warum in aller Welt tritt der denn ab? Weil das getan hat, was jeder andere Bürger auch getan hätte und in vielen Unternehmen sogar offiziell toleriert wird? Bitte, dass ist doch Käse.
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Alexander Stannigel Montag, 29. Juli 2002#36Der Sohn von Ex-F1-WM Jody Scheckter siegte souverän vor seinem neuen Teamkollegen Buddy Rice, nachdem er vorige Woche noch vor dem Rausschmiss stand. Teamboss und Fahrer Eddie Cheever Jr. hingegen verabschiedete sich mit einem Fahrfehler.
Dritter wurde Felipe Giaffone vor Unser Jr.-Ersatz Tony Renna. Die Meisterschafts-Führenden Gil de Ferran, Helio Castroneves und Sam Hornish Jr. Kamen auf den Plätzen 5-7 ins Ziel.
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Alexander Stannigel Montag, 29. Juli 2002#35Dario Franchitti gewann die Molson Indy an der Pazifikküste vor dem Kanadier Paul Tracy. Dritter wurde Tony Kanaan. Nachdem beim letzten Rennen in Cleveland noch die Motoren reihenweise aufgaben, waren es heuer die Getriebe, auch beim Meisterschaftsführenden Christiano da Matta, die nicht so wollten, wie sie sollten. Franchitti ist in der Meisterschaft nun zweiter mit 'nur' noch 38 Punkten Rückstand auf da Matta. Michel Jourdain Jr., vom letzten Startplatz ins Rennen gegangen, zog mit Platz 4 in Vancouver in der Meisterschaft, mit dem bisherigen zweiten Bruno Junqueira gleich. Fünfter wurde Patrick Carpentier.
Für Adrian Fernandez fällt nach einem heftigen Crash das Rennen in Mid-Ohio flach.
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Alexander Stannigel Sonntag, 28. Juli 2002#34Mit einem souveränen Sieg in Hockenheim zeigte er wieder, wie dominant der F2002 ist.
Zweiter wurde Juan Pablo Montoya, der nach fünf Poles in Folge nur von Platz 4 startete, aber sein bestes Ergebnis in diesen sechs Rennen einfuhr. Er profitierte dabei vom Pech seines Teamkollegen Ralf Schumacher und Ferrari-Vertrags-Nr. 2 Rubens Barrichello, bei denen jeweils die Tankanlage nicht richtig funktionierte.
'JPM' lieferte sich, nachdem er am Start hinter Kimi Räikkönen zurückfiel, ein packendes Duell mit dem Finnen in Runde 10, als beide über sechs Kurven nebeneinander fuhren bevor vor der Sachs-Kurve im Motodrom endgültig vorbei war.
Fünfter wurde Räikkönens Teamkollege David Coulhard hinter Barrichello, nachdem sich beim 'Ice-Man' ein Reifen verabschiedete und er an einem Folgeschaden ausfiel. Den letzten Punkt ergatterte Sauber-Pilot Nick Heidfeld.
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